LUT068 Bonsai

Japanische Gärten in Seeboden über dem Millstättersee.

Bonsai heißt: Baum in einer Schale. So ziemlich alles ist falsch, was wir glauben, darüber zu wissen. Vieles ist nur “halb gewusst und halb geglaubt”. Günther Klösch vom Bonsai Museum in Seeboden/Millstättersee erzählt von seiner 40 Jahre langen Arbeit mit Bonsai. Ich habe ihn in seinen Japanischen Gärten über dem Millstättersee in Kärnten besucht. Seit gespannt. Er sagt sehr oft “nein”. Und dann und wann auch einmal “ja”. Er ist ein Vermittler – von Geschichten und Gedanken.

Übrigens: Japanische Gärten sollte man am besten in der Nacht besuchen. Warum? Das erzählt Günther Klösch in dieser Episode.

Link: http://www.bonsai.at

 

LUT064 Japanisches Formen – Intro

Eine Sendung über Japanische Gestaltungskunst steht ins Haus. Und begleitend: eine Serie dazu als Podcast-Episoden. Ein Land kennenlernen. Prozesse, die es auch nach Europa geschafft haben: Origami, Ikebana, Bonsai und Shibari. Vor dem Start der Aufnahmen sprechen Thomas Gasser und Lothar Bodingbauer, wie sie die Geschichte anlegen möchten.


Ankündigung – ORF Radio Österreich 1 / Moment am Sonntag / 10.06.2018: Japanisch in Form bringen: Ikebana. Bonsai. Origami. Shibari. Die subtilen Künste aus Japan, durch Veränderung neue Formen entstehen zu lassen. – Einige Prozesse haben es von Japan nach Europa geschafft, die weitgehend jeder kennt. Ikebana, die Kunst des Blumensteckens, Bonsai, die Kunst des Bäumekleinhaltens, Origami, die Kunst des Papierfaltens, und Shibari, die erotische Kunst des Verschnürens. Sie haben mit Dingen (bzw. Menschen) zu tun, aber vor allem mit dem Formen von Dingen (bzw. von Menschen). Nicht das Endprodukt sondern der Vorgang des Veränderns,  des Formens und Verstehens steht dabei im Zentrum. Eine Sendung über Formen, Philosophie und Veränderung japanischer Gestaltungskunst. Gestaltung: Lothar Bodingbauer, Thomas Gasser


Episodenbild: Photo by Berlian Khatulistiwa on Unsplash