LUT027 – Typographie im öffentlichen Raum

lut027Typografisches Bewusstsein entsteht dort, wo es Inhalte gibt, die an Menschen interessiert sind.

Dort, wo Aufklärung stattfand. Dort wo Diskurs stattfindet.

Das sagt Martin Tiefenthaler, und er spricht über die Faszination von Buchstaben und ihrer Aneinanderreihung. Aber das ist bloß noch nicht alles.

Typografie ist ein Thema, das man übersieht, wenn es einem einer nicht erklärt. Martin Tiefenthaler tut genau das – auch am Beispiel von Schriften im öffentlichen Raum und Verkehrssystemen – in dieser Episode.

Ein Ausschnitt aus diesem Gespräch wird am 16. November im ORF Radioprogramm Österreich 1 gesendet. Link zur Ankündigung: http://oe1.orf.at/programm/389225

Links:

Typographische Gesellschaft Austria – http://typographischegesellschaft.at
Martin Tiefenthaler – http://www.idiidiiidesign.at

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LUT026 – Auf den Spuren der Gebrüder Schwadron

lut026

Eine Stadt durch Spuren ihrer Menschen kennenlernen. Zum Beispiel durch Spuren der Gebrüder Schwadron.

Ihre Fliesen und Kanaldeckel begegnen einem in Wien auf Schritt und Tritt. Wenn man genau hinschaut.

Tina Zickler hat sich aufgemacht, die Geschichten der Firma der Gebrüder zu erforschen. Es ist eine Geschichte des Handwerks, der Kunst und der Vertreibung.

Die Fotografin Lisa Rastl hat dazu in Stiegenhäusern, Kuranstalten und privaten Wohnungen fotografiert. Die Wiener/innen selbst lieferten dazu als “Scouts” die Hinweise.

Es entstand eine Ausstellung Anfang 2014 am ehemaligen Firmensitz der Gebrüder, und jetzt im November 2014 gibt es eine Nachfolgeausstellung im Museum für Angewandte Kunst.

Link: http://www.projekt-schwadron.at

Foto: Lisa Rastl
Stiegenhaus in der Königsklostergasse, 6. Bezirk. Foto: Lisa Rastl

In dieser Episode hört ihr ein Gespräch mit Tina und Lisa über  das “Projekt Schwadron”, zum Zeitpunkt der ersten Ausstellung im Jänner.

Es folgt einen zehnminütigen Radiobeitrag zu diesem Thema.

Und dann hört ihr ein Update der Geschehnisse zum Start der 2. Ausstellung im November.

Das Projekt hat sich sehr dynamisch entwickeln. Es zieht Kreise – auch immer weiter ins Umland hinaus. Zum Beispiel auch ins Kurhaus Semmering.

Foto: Lothar Bodingbauer
Schachtabdeckung der Brüder Schwadron am Gehsteig in der Prinz Eugen Straße, im Durchgang bei der Schweizer Botschaft.  Foto: Lothar Bodingbauer

Im letzten Teil dieser Episode gibt’s noch eine Referenz an die gerade veröffentlichte Episode 91 von “Schöne Ecken” – ein Spaziergang in Kritzendorf und Wien.

Helge und Cornelis sind nämlich ebenfalls als Spurensucher unterwegs. Sie spazieren in ihrem Podcast mit Mikrofon durch Städte und Gegenden, sie fotografieren und reden auch mit Menschen entlang des Weges.

Die beiden fragen am Ende ihres Spaziergangs in Kritzendorf und Wien, ob es aus Wien selbst Tipps gibt, was man sehen sollte bzw. erleben und auch essen könnte. Ich habe mit Tina darüber gesprochen.

Unsere Restaurant-Tipps: Restaurant Beograd | Portugiesisch essen | Gasthaus SperlLevantinisch: Kent | Sachertorte: Am Donauturm

Unsere Aktivitäten-Tipps: Hundezonen | Museum für Volkskunde | Heeresgeschichtliches MuseumBirdlife Wien | Imker Wien-West | Tod der Klaviere | Bus 13A

Link: Schöne Ecken Podcast

LUT025 – Die Worte des Moores

lut025Tarsdorf ist eine kleine Innviertler Gemeinde in der Nähe eines Moores.

Die älteren Menschen des Dorfes können sich noch gut an das Torfstechen erinnern, bei dem durch harte Arbeit Brennmaterial für den Winter gewonnen wurde.

Mit dem Mundartdichter Hans Kumpfmüller, und Verwandten, die selbst noch im Moor gearbeitet haben, machten sich die Volksschüler auf die Suche nach den Worten, die beim Torfstechen verwendet wurden.

Es entstanden Geschichten, die durch den Komponisten Rupert Huber vertont wurden – ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem alle Beteiligten zusammenhalfen, die Kinder des Ortes mit dessen Geschichte in Verbindung zu bringen.

Im Anschluss an den Hauptbeitrag gibt es – im Director’s cut – das Gespräch mit dem Komponisten Rupert Huber, der darin mehr erklärt, als nur die kurze Stelle, die im Beitrag vorkommt. Er spricht über sein “dazugehören”, die Brauchtumsschiene am Land und die “Xenophobie des Geistes”.

Links: Rupert Huber | Hans Kumpfmüller | Volksschule Tarsdof

Der Hauptbeitrag dieser Episode wurde am 18. August 2014 im ORF Radioprogramm Österreich 1 ausgestrahlt.

LUT024 – Filmstudent in Berkeley

lut024“Story is paramount.”

Die Geschichte ist der zentrale Punkt. Auch das Leben von Tobias Deml ist so eine Geschichte, die wir mit ihm in dieser Episode von Lob und Tadel besprechen.

Er ging nach Kalifornien,um Film zu lernen. Ein Semester noch wird er an der University of California in Berkeley studieren.

Klatsch, Vorbilder, Filmemachen lernen, “Golden Boy”. Wissen erwerben und Erfahrungen weitergeben. Träumen und spüren. Film ist Zusammenarbeit und vereint alle Fähigkeiten und Interessen von Tobias. Kritik ist ein Schlüssel. Tobias ist ein “kritischer Kollaborateur”.

Gesprächspartner: Tobias Deml, http://tobiasdeml.com, sein Blog Teil 1, Teil 2 und aktuell Teil 3. Co-Host: Ingrid Rachbauer.

University of California – Berkeley | WP: Judith Butler | Feminismus | CRE: Feminismus | WP: Charlie Chaplin | LUT: Gedenkdienst | WP: Epiphanie | WP: CGI (Animation) | Santa Monica College | WP: Die Welle | WP: Luzides Träumen | Spiegel: Pfefferspray am Campus | WP: Bipolare Störung | WP: Arnold Schwarzenegger | WP: O1 Visum | WP: Elevator Pitch | WP: The Dark Knight Rises | WP: Transcendends | WP: Atmen | WP: Michael Haneke | LUT: Lisl Steiner, Fotografin | Participant Media | WP: Elon Musk, Tesla | Movie Pass | Robert McKee: Story | WP: Die Karte meiner Träume | Quelle des Glücks (Tee Jäger) | Spotify: Running Up That Hill, Placebo

LUT023 – Deutsch als Zweitsprache

lut023Sprachen zählen. Ist das sinnvoll?

Deutsch als Zweitsprache legt eine Reihenfolge fest. Oft ist damit eine Wertung verbunden.

Ä°nci Dirim ist Professorin am Institut für Germanistik der Universität Wien. Sie spricht Deutsch und Türkisch – ohne Reihenfolge.

Sie würde sich selbst als Migrationspädagogin beschreiben. Das Gebiet, in dem sie arbeitet, ist so spannend und vielfältig, wie die Sprache jener Menschen, mit denen sie sich beschäftigt.

Im Gespräch stellt Ä°nci Dirim das Thema “Deutsch als Zweitsprache” vor. Sprachliche Bildung und Sprachförderung stehen im Mittelpunkt. Das braucht zuerst die Diagnose.

Muttersprachlicher Unterricht, Zweitsprachenförderung und interkulturelle Bildung – das sind die drei Säulen der Migrationspädagogik. Ziel ist, Ungleichstellungen zu verringern.

Im Gespräch entsteht ein Einblick in die Sprachlandschaft rund um das “Deutsch an Schulen”. Diese Landschaft ist immer auch eine politische Landschaft.

Wissen, aber auch Nichtwissen. Ein Recht auf Nichtverstandenwerden. Und “Kultur” ist auch nicht Erklärung für alles.

Links: Ä°nci Dirim | WP: Deutsch als Zweitsprache | WP: Fremdsprache | WP: Zweitsprache | WP: Interkulturalität | WP: Muttersprache | WP: Sinti | Niku Dorostkar: prachigkeit und Lingualismus | WP: Hegemonie | WP: Code-SwitchingWP: Wolfgang Klafki | Donauuni Krems: Migrationspädagogik | WP: Interkulturelle Pädagogik | WP: Ausländer |  Amazon: Paul Mecheril, Migrationspädagogik | WP: Nationalerziehung | WP: Transkulturelle Gesellschaft | PH Wien: Deutsch als Zweitsprache | WP: Bildungssprache | WP: Scaffolding | WP: Sprachstandserhebung | Universität Wien: Unterrichtsbegleitende Sprachstandserhebung: USB DAZ | Universität Hamburg: Durchgängige Sprachbildung | Die Presse: Türkisch-Matura | WP: Integration | WP: Subjektivierung |

LUT022 – Podcasts

lut022Die Inhalte vom Radio befreien. Verschränkung von Gesellschaft und Technik. Wissen kommunizieren. Podcasts sind Radiosendungen im Internet.

Gespräch mit Daniel Meßner über seinen Podcast “Stimmen der Kulturwissenschaften”, mit Florian Freistetter über “Sternengeschichten” und Nele Heise (Medienwissenschaftlerin) über das Phänomen “Podcasting”.

Man kann sie hören, wann man will. Man kann sie abonnieren. Kostenlos. Oft sind es Radiosendungen von etablierten Rundfunkanstalten. Da findet man dann die Sendungen, die man auch vom normalen Radio schon kennt. Oft sind es aber auch Radiosendungen von Menschen, die etwas ganz besonderes wissen, oder wissen wollen – und jemanden kennen, der es weiß. Das sind dann die Radiosendungen der unabhängigen Podcaster – die man bisher nicht im Radio hört. Sie sprechen oft lange mit ihren Gesprächspartnern, aber man kann da gut zuhören, weil man ja am Thema interessiert ist, das sie anbieten.

Die Technik ist mittlerweile so fortgeschritten, dass man zu den Sendungen der Radiosender keinen Unterschied mehr merkt. Und dann spielen sie ihre Karte aus. Denn so lange, in die Tiefe gehende Gespräche, findet man bisher noch nicht. Beim Podcast hat man die Augen frei, da kann man zuhören, während man spazieren geht oder in der Werkstatt sitzt.

Im Hauptteil dieser Episode: Gespräch mit Daniel Messner – in dem wir Erfahrungen über das Podcasten austauschen – und in dem wir auch über seinen Podcast, die Stimmen der Kulturwissenschaften, sprechen. Viel Meta, viel Theorie, viele besprochene Erfahrungen.

Stimmen der Kulturwissenschaften | Tim PriloveEpisode: Provenienzforschung | Podcasttechnik | Hörsuppe | CRE | Podcasttipps | Physikalische Soiree | Vom Leben der Natur | Internationales Forschungszentrum für Kulturwissenschaften | Episode: Schämen | Georg Holzmann | Podcast Barcamp Österreich

Im Ergänzungsteil dieser Episode: Gespräch mit Florian Freistetter, er ist Wissenschaftsjournalist und von ihm sind die Sternengeschichten. Ich habe Florian in Krems getroffen, auf seiner Fahrradtour der Donau entlang, zu einem Vortrag nach Wien. Er erzählt über seine Arbeit an den Sternengeschichten – seinem Astronomie-Podcast und über die Aufgabe, Wissenschaft zu vermitteln.

Sternengeschichten | Episode: Sonnenflecken | Wrint Wissenschaft | Resonator | Flattr

Im Bonustrack dieser Episode: Gespräch mit Nele Heise, sie ist Medienwissenschaftlerin und forscht auch im Bereich der Podcasts-Szene. Sie hilft mir, das Phänomen “Podcasting” zu interpretieren.

Nele HeisePodlove | In trockenen Büchern | Picknick am Wegesrand mit Nele HeiseAuphonic | Ultraschall | Culture Digitally | Soziopod | Grimme Online Award | Hoaxilla | Sanft und Sorgfältig | Einschlafen Podcast | Logbuch Netzpolitik | Wir müssen reden | Der Weisheit

Auszüge aus dieser Episode werden am 9. Juli 2014 vor, um 14:40 im ORF  Radioprogramm Österreich 1 – “Moment Leben Heute” – ausgestrahlt. Link zur Sendung

LUT021 – Ilse Bartosch: Sprache der Bildung (2)

lut021Geschlecht und Sprache.

Die “Sprache der Bildung” findet sich auch in den weiblichen und männlichen Endungen der verwendeten Worte wieder.

Verändert sich die Gesellschaft, wenn die Worte verändert werden?

Im Gespräch mit der Physik-Didaktikerin Ilse Bartosch lernen wir den Hintergrund des “Genderns” besser kennen.

Links:

Artikel: Wenn Männer gute Mütter werden | Accountable Talks | Case Study Teaching | Concept Cartoons | Denkhüte von De Bono

Das Gespräch wurde am 27. Mai 2014 aufgenommen. Ein Auszug daraus wird im ORF Österreich 1 Programm “Moment Leben Heute” zum Thema “Sprache der Bildung” ausgestrahlt.

LUT020 – Konrad Paul Liessmann: Sprache der Bildung (1)

lut020 Fragen, wissen, können. Diese Begriffe sind einfach und verständlich.

Bei “Kompetenzen” wird es schon schwieriger.

Worte sind Ausdruck von dahinterliegenden Konzepten und Menschenbildern.

Die verwendete Sprache kann Bildung fördern, aber auch Kontrollen verstärken, Willkür erhöhen und Potemkinsche Dörfer errichten und pflegen.

Konrad Paul Liessmann ist Philosoph und Vermittlungsexperte. Er spricht über die Sprache in Verbindung mit Bildung, Ausbildung, Leben und Lernen.

Links zu Konrad Paul Liessmann:

1. Persönliche Homepage
2. Perlentaucher
3. Von Konrad Paul Liessmann erscheint im Herbst 2014 bei Zsolnay das Buch “Geisterstunde. Die Praxis der Unbildung. Eine Streitschrift.”

Das Gespräch wurde am 30. April 2014 aufgenommen. Ein Auszug daraus wird im ORF Österreich 1 Programm “Moment Leben Heute” zum Thema “Sprache der Bildung” ausgestrahlt.

LUT019 – Schulmathematik

lut019“Wozu brauche ich das”, ist eigentlich ein Hilferuf im Mathematikunterricht.

Im Gespräch mit dem Mathematik-Didaktiker Stefan Götz.

In der Schulmathematik und Mathematik-Didaktik geht es darum, wie Mathematik von der Universität an die Schulen gebracht wird.

Geometrie, Algebra, Arithmetik, Analysis, Statistik und Wahrscheinlichkeitsrechnung. In der Fachdidaktik gibt es nie einen der Recht hat, denn man auch beschäftigt sich mit vielen Dingen, die es gar nicht gibt.

In der Mathematik gibt es keine Schüttbilder.

Mathematik – ein Thema, das frei von Befindlichkeiten ist. Ob Geraden parallel sind, oder nicht, hängt nicht davon ab, welche politische Anschauung man vertritt.
Gründlichkeit, Genauigkeit und Hartnäckigkeit schaden dabei nicht. Modelle helfen dabei, mit der Wirklichkeit umzugehen.

Ähnlich dem “Jahn’schen Turnen”, das sich mit schrecklichen Felgaufschwüngen zu einem zugänglicheren “Bewegung und Sport” verändert hat, hat sich über die Jahre auch das Fach “Mathematik” in der Schule gewandelt. Alle sollen heute mitmachen können. Mathematik “mit ohne Angst”. Eine “Optimalmathematik” gibt es aber leider nicht.

Lehren hat immer etwas mit Persönlichkeit zu tun. “Mathematik für das Lehramt” zu studieren, bedeutet für Studierende heute die Teilnahme an einem 4-Säulen-Modell:

1) Fachliche Ausbildung
2) Didaktik der Mathematik
3) Allgemeine pädagogische Ausbildung
4) Schulpraxis

Mathematik: Ein Kran, der einen Kran hebt, der einen Kran hebt. (Foto: Liebherr)
Ein Kran, der einen Kran hebt, der einen Kran hebt. Folgen und Reihen. (Foto: Liebherr)

Inhalte: Stefan Götz, Schulmathematik, Hans Christian Reichel, Erfolg, Unterricht, Fehlvorstellungen, erklären, Fehler, sicher fühlen, Jahn’sches Turnen, Lehramtsausbildung, Fachdidaktik, Lineare Algebra, Analysis, Folgen und Reihen, Approximation des Kreisumfangs, Lernpfade, Gründlichkeit, Abstrakt, Regeln, Linguist, stetig, diskret, Grenzwert, Asymptote, Unendlichkeit, Traditionen, Felix Klein, Meraner Reform, Differenzialgleichungen, Differenzengleichungen, reelle Zahlen als Kontinuum, Modell, Wahlverfahren, Religion, relativieren, Podcast: Modellansatz, Liebherr Kranmobile, Politik, paritätische Besetzung von Lehrplankomissionen, Fermats Großer Satz,  Andrew Wiles, Zahlentheorie, Rindler, Gödel, Beweisbarkeit, Mathematische Logik, Ergodentheorie, Differenzialgleichungen, Kombinatorik, Biomathematik, Finanzmathematik, Drittmitteleinwerbung, Öffentlichkeit, Presseabteilung, Kooperationsschulen, Didaktische Schulen, Wien, Klagenfurt, Schulbücher, Götz Reichel, Bürger Fischer Malle, Lechner Dorfmayr, Standardisierte kompetenzorientierte  Reifeprüfung, BIFIE, Didaktisches Konzept, Grundkompetenz, Aufgaben, Geld, Co-Autoren, Pisa, Deutschlandfunk “Pisa Plus”, IMST, Datensicherheit, Kommunikationsproblem, Prüfungs- und Unterrichtsbeispiele, Schwerpunkte setzen, systemische Therapie, Zusammenarbeit von Lehrer/innen, Selektion, Ressourcen der Gesellschaft, Nachmittagsangebote, Defizite, Wettbewerbe, Sprache: rechnen, argumentieren, begründen, interpretieren, darstellen, modellbilden, Bildungsstandards, Interlokutor, Technologieeinsatz, Geogebra, Wolfram Alpha, programmierbare Taschenrechner, soziale Komponente, auf- und abrüsten, Assessment, Eigenschaften eines Dreiecks, Geometrie, Origami und Mathematik, Kompetenz, Distraktoren, mehr Stellen, Lehre an der Universität,

Gesprächspartner: Stefan Götz, Fakultät für Mathematik der Universität Wien

Das Gespräch wurde am 20.03.2014 aufgezeichnet. Ausschnitte daraus werden in der Radiosendung “Sprache der Bildung” (Moment Leben heute) am 6. Mai 2014 im ORF Radioprogramm Österreich 1 ausgestrahlt.

LUT018 – Kraftwerk Anerkennung

lut018Menschen fangen ihren Job an wegen mehr Geld, sie verlassen ihn aber wegen mehr Anerkennung.

Anerkennung ist mehr als Lob, sondern beinhaltet auch Wertschätzung. Patrick Killmeyer und Philipp Sackl haben herausgefunden, dass es im Schnitt 75 Tage dauert, bis ein österreichischer Chef diese Wertschätzung auch ausspricht. Das geht doch besser.

Fehlende Anerkennung ist stattfindende Ausgrenzung. “Nicht geschimpft ist gelobt genug”, lautet ein österreichisches Sprichwort. Eine ausgefeiltere Anerkennung beinhaltet:

1) Was ist die Stärke
2) In welcher Situation ist mir das aufgefallen
3) Wovon profitiere ich

“Anerkennung” ist dabei ein Wort mit sprechenden Teilen. Kennen: Ich muss den anderen Menschen kennen. Erkennen. Genauer hinschauen. An. Ich will es ihm sagen. Dabei gilt: “Wie man in den Wald hineinruft, umso deutlicher hallt es zurück.”

Gesprächspartner: Patrick Killmeyer und Philipp Sackl
Kraftwerk Anerkennung

Aufnahmedatum: 28. Februar 2014. Ausschnitte dieses Gespräches werden in der Ö1 Raidosendung “Moment – Leben Heute” zum Thema “Anerkennung am Arbeitsplatz” am 13. März ausgestrahlt.

Stichworte: Anerkennung | Recognition | Appraisal | Lob | Ausgrenzung | Transaktionsanalyse | Strokes | Dale Carnegy | Kraftwerk Anerkennung | Wertschätzungsmissionar | Zielkonflikt | Zielvereinbarung | Behance Network Portfolios | Innere Kündigung | Magenverkleinerung | Naturalistischer Fehlschluss | Eric Berne | CG Jung | Leadership | Verantwortung | Fields-Medaille | Nobelpreis | Gesundheitliche Auswirkungen